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Außenfassade Dämmen leicht gemacht

Wer möchte in der heutigen Zeit nicht gern Energiekosten sparen und ein besseres Raum Klima haben. Das kann erreicht werden, indem Außenfassaden gut gedämmt werden. Das geht auch bei bereits stehenden Gebäuden sehr gut, vorausgesetzt, alle vier Seiten sind gut erreichbar. Bevor allerdings mit der Arbeit losgelegt wird, die auch von einem versierten Heimwerker erledigt werden kann, sollten unbedingt gesetzliche Bestimmungen eingeholt werden. So können nämlich vielleicht sogar Fördermittel beantragt werden. Wie viel das ist und welche Voraussetzungen nötig sind, kann jeder im Internet recherchieren.

Untergrund vorbereiten

frame-928204_640Bevor mit der Arbeit begonnen wird, muss der Untergrund einer gründlichen Reinigung unterzogen werden. Fehlerhafte Stellen sollte der Bauherr ausbessern und danach kann er mit einer Grundierung alles großzügig bearbeiten. Als Nächstes werden die Sockelprofile angebracht. Diese sollte 30 Zentimeter über der Geländeoberkante liegen. Alle 50 Zentimeter werden sie fixiert, dabei ist darauf zu achten, dass zwischen allen Stößen ein ca. 2 bis 3 mm breiter Spalt bleibt.

Um die Dämmplatten anzubringen, muss Klebespachtel aufgetragen werden, die Arbeit wird mittels einer Kelle erledigt. Hier kommt es darauf an, dass mindestens 60 Prozent der Platte mit Kleber versehen werden. Die Dämmplatte wird immer von unten nach oben angebracht, heißt: Sie wird mit einer Klappbewegung gegen die Fassade gesetzt und danach vollständig angedrückt. Die Reihen sollten einen Versatz von mindestens 20 Zentimeter haben.

Öffnungen beachten

Da jedes Haus Fenster- und Türöffnungen hat, müssen diese natürlich heraus geschnitten werden. Die Dämmplatten müssen zu diesem Zweck präzise ausgeschnitten werden, danach werden sie gleich den anderen angebracht. Zwischen jede Dämmplatte müssen Tellerdübel gesetzt werden. Die Dübel sollten mittig an der Längsseite sein, die Bohrlochtiefe sollte bei dieser Arbeit 1 bis 1,5 Zentimeter betragen.

Sind die Dämmplatten angebracht, müssen sie nun verfugt werden. Das geht mit Klebespachtel, der Bahn für Bahn wiederum von unten nach oben aufgetragen wird. Als Werkzeug dient ein Zahnspachtel mit 6 oder 8 mm Zahnung. Jetzt kommt das Gewebeband zum Einsatz, das mit der Glättekelle eingearbeitet wird. Es sollten sich keine Falten bilden und es muss auf eine Überlappung von mindestens 10 Zentimeter geachtet werden.

Die gesamte Fläche wird danach mit der Glättekelle abgezogen und Überstände am unteren Rand werden mit einem Cutter abgeschnitten. Der letzte Schritt folgt, wenn alles gut getrocknet ist und dann erst kann die Grundierung aufgetragen werden. Der Putz wird in einem großen Maurerkübel angerührt und mit nichtrostendem Glätter in Kornstärke aufgetragen. Diese Arbeit sollte ohne Unterbrechungen erfolgen. Jeder der auf eine besondere Optik wert legt, kann mit einem Mossgummibrett den Putz strukturieren. Es können aber auch sogenannte Riemchen verwendet werden.